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Die amerikanische Uraufführung von The Pass, geschrieben von John Donnelly und inszeniert von Max Hunter, feierte gerade seine Premiere. Die Produktion mit Matisse Ratron-Neal, Terry Bell, Ino Badanjak und Oliver Rowland-Jones läuft bis Freitag, den 4. September bei La MaMa weiter. The Pass hatte 2014 seine Premiere im Royal Court Theatre in London.
Ein Hotelzimmer in Osteuropa, 2014. Am Vorabend ihres ersten Champions-League-Spiels stehen zwei aufstrebende britische Fußballstars vor etwas, auf das weder das Vorsaisontraining noch Medientraining sie vorbereiten konnten. The Pass erkundet Männlichkeit, Verlangen und die brutale Maschinerie des Ruhms. Manchmal ist das größte Risiko nicht das Verlieren des Spiels.
Werfen wir einen Blick darauf, was die Kritiker über das neue Stück sagen...
Foto: Andy Henderson
Zachary Stewart, Theatremania: Zuschauer, die sich etwas fürs Auge wünschen, werden bei diesem aufrichtigen, wenn auch etwas altmodischen Blick auf die Schwierigkeiten versteckter Athleten zu Beginn dieses Jahrhunderts nicht enttäuscht. The Pass ist ein ungeschminkter Blick darauf, was man aufgeben muss, um Ruhm und Reichtum im Profisport zu erlangen – eine Wette, die viele immer noch gerne eingehen. Es ist nicht so herzerwärmend wie Heated Rivalry, aber dafür viel ehrlicher.
Thom Geier, Culture Sauce: Unter Max Hunters langsamer und zerstreuter Regie kämpfen die Schauspieler darum, unser Interesse über die zweistündige Vorstellung ohne Pause zu halten. The Pass hat Momente von Action und Energie, zieht sich aber letztendlich wie eines dieser torlosen Spiele in einer Tier-21-Liga in die Länge.
Jonathan Mandell, New York Theater: Die Wiederaufnahme dieses zwölf Jahre alten englischen Stücks über einen versteckten Fußballer scheint gut getimt, um vom gesteigerten Interesse an schwulen Athleten (dank einer bestimmten Fernsehserie) und der Fußballwelt zu profitieren (im Anschluss an die diesjährige Weltmeisterschaft). Jason (Matisse Ratron-Neal) und Ade (Terry Bell) sind 17-Jährige, die am Vorabend eines karriereentscheidenden Spiels als Stürmer streben. Doch „The Pass“ ist eher ein Köder – sexy, verschlungen, spannend, aber auch düster und irreführend. Das Stück spielt sich über zwölf Jahre ausschließlich in Hotelzimmern ab und obwohl es voller beiläufiger Fußballerwähnungen ist (Nennungen von Ronaldo oder „Becks in den Staaten“), hat es letztendlich wenig Bemerkenswertes über den Sport zu sagen. Es bietet auch keine tieferen Einblicke in das Leben eines versteckten Schwulen oder in den Ruhm, die nicht anderswo besser ausgedrückt wurden.

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