Probenstart Zu HASE HASE an der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater

Probenstart Zu HASE HASE an der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater

Am Montag, den 26. November, beginnen an der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater die Proben zu „Hase Hase". Die Französin Coline Serreau hat die anarchische Komödie Ende der 1980er Jahre geschrieben. 1992 inszenierte ihr Lebensgefährte, der Ausnahme-Regisseur Benno Besson, das Stück am Schiller Theater.

„Die Inszenierung ist eines der Highlights meiner Theaterzuschauerlaufbahn. Sie hat all das vereint, was für mich einen guten Theaterabend ausmacht: Man hat die Liebe zum Leben gespürt. Sie war voller Humor, Ernsthaftigkeit und Spielfreude. Es ist wunderbar, dass wir nun an unserem neuen Theaterstandort die Gelegenheit haben, eine Brücke zum ´alten´ Schiller Theater zu schlagen", freut sich Theaterchef Martin Woelffer.

„Damals wie heute spielt Katharina Thalbach Hase, ein Sonntagskind, das mit zwei großen Vorderzähnen zur Welt kam und Kontakt zu Außerirdischen pflegt. Es hat ein bisschen Überredungskunst gekostet, sie zu überzeugen, denn eigentlich hatte sie das Kapitel Schiller Theater abgeschlossen. Doch die Idee, das Stück noch einmal mit ihrer großen Theaterfamilie und der ihres Vaters Benno Besson auf die Bühne zu bringen, hat sie nicht los gelassen", führt Woelffer aus.

Diesmal übernimmt Coline Serreau die Inszenierung selbst und hat den Text aktualisiert.
Auf der Bühne stehen vier Kinder ihres langjährigen Lebensgefährten Benno Besson: der gemeinsame Sohn Nathanaël sowie dessen Halbbrüder Philippe und Pierre Besson. Letzterer übernimmt die Rolle der Mutter. Seine Halbschwester, Katharina Thalbach, steht gemeinsam mit Tochter Anna und Enkelin Nellie auf der Bühne. Und dann sind da noch die vielen Wahlverwandten: Johanna Schall, die Enkelin Bertolt Brechts, mit dem Benno Besson eng zusammengearbeitet hat, übernimmt die Rolle der Nachbarin Madame Duperri. Deren Schwester, Jenny Schall, entwirft die Kostüme.

Hases kleines Glück
Im Zentrum der anarchischen Komödie stehen die Hases: Herr und Frau Hase können endlich etwas aufatmen. Drei ihrer fünf Kinder sind aus dem Haus. Papa Hase (Markus Völlenklee) wird bald eine ordentliche Rente bekommen, der älteste Sohn Bébert (Philippe Besson) ist dabei, sein Medizinstudium abzuschließen und der Jüngste, Hase (Katharina Thalbach), ist ein Mathegenie. Dass er Kontakt zu Außerirdischen hat, ahnt niemand.
Das kleine Glück der Hases währt nicht lang, denn in der Anderthalb-Zimmer-Wohnung suchen nach und nach alle Kinder wieder Unterschlupf, so dass sie aus allen Nähten zu platzen droht. Doch trotz der Enge und der Bedrohungen von außen hält die kleine Gemeinschaft fest zusammen und Mama Hase (Pierre Besson) steuert das Schiff mit fester Hand durch den Orkan, besorgt Matratzen, kocht für die ganze Bagage, wimmelt Gerichtsvollzieher und Polizisten ab und findet auch noch Platz für die einsame Nachbarin, Madame Duperri (Johanna Schall).

HASE HASE
Premiere am 20. Januar 2019
(Voraufführungen: 18. + 19. Januar)
bis 24. Februar 2019
Karten ab 13 €
Karten 030/88 59 11-88 und unter www.komoedie-berlin.de

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