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Relative Motion, ein neues Stück der britisch-südafrikanischen Autorin Stephanie Greenwood, feiert seine Weltpremiere im Southwark Playhouse Borough im The Little Auditorium vom 11. November bis 5. Dezember. Die Produktion verbindet romantische Komödie, psychologischen Thriller und schwarze Komödie und erforscht die subtilen Veränderungen, durch die Manipulation Wurzeln schlagen und eine Beziehung neu gestalten kann.
Was als zufällige Begegnung in einem Londoner Pendlerzug beginnt, entwickelt sich zu einer unerwarteten Liebesgeschichte zwischen dem Physikstudenten Sam und dem angehenden Schriftsteller Paul. Während ihre Beziehung an Fahrt gewinnt, treten jedoch subtile Kompromisse und sich verschiebende Machtverhältnisse zutage, die die allmähliche Entwicklung von Zwangskontrolle offenbaren.
Unter der Regie der preisgekrönten britisch-deutschen Regisseurin Wiebke Green untersucht das Stück die Geschichten, die wir uns selbst über Liebe, Erinnerung und Perspektive erzählen, und fragt, wie leicht man den Moment aus den Augen verliert, in dem sich eine Beziehung verändert.
In das Stück sind Isaac Newtons Bewegungstheorien verwoben, die unerwartete Parallelen zwischen dem Schwung, Zusammenstößen, Aktionen und Reaktionen ziehen, die die Welt um uns herum und menschliche Beziehungen prägen. Wenn wissenschaftliche Gewissheit der emotionalen Komplexität weicht, wird die Physik zu einem unerwarteten Blickwinkel, um Liebe, Manipulation und Perspektive zu erkunden.
„Relative Motion begann als Kurzgeschichte, die ich in einem Zug schrieb, während ich mitten in einer turbulenten Beziehung steckte. Beim Blick aus dem Fenster wurde ich von der Idee der relativen Bewegung fasziniert: Ich stand in Relation zu den anderen im Zug, doch in Relation zu den Häusern draußen fuhren wir mit hoher Geschwindigkeit vorbei. In diesem Moment fühlte sich meine Beziehung genauso an. Newtons Bewegungstheorien dienten als Rahmen für diese Geschichte und als Anspielung auf die ursprüngliche Geschichte, die ich an jenem Morgen in mein Notizbuch schrieb.
Das Beängstigendste an Zwangskontrolle ist, dass sie langsam dein Selbstvertrauen, dein Urteilsvermögen und dein Selbstgefühl untergräbt, ohne dass du es merkst. Mir wurde klar, wie häufig solche Geschichten sind und vor allem, wie wenig wir darüber sprechen. Vor allem möchte ich, dass das Publikum anfängt, für dieses Paar zu fiebern. Ich möchte, dass sie sich in Sam und Paul verlieben, bevor sie beginnen, die Beziehung zu hinterfragen, denn genau das macht es schwierig, Warnsignale im eigenen Leben zu erkennen.“ – Autorin Stephanie Greenwood
Regisseurin Wiebke Green hat bereits preisgekrönte Produktionen inszeniert, darunter eine New York Times Critic’s Pick, einen Off West End Solo Performance Gewinner, einen Off West End Creation Gewinner und einen Off West End OnComm Gewinner sowie eine Nominierung für die Off West End Auszeichnung als Beste Produktion. Sie absolvierte ihre Ausbildung am Orange Tree Theatre und war Praktikantin bei Katie Mitchell.