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Die Bühnen- und Leinwandlegende Ian McKellen setzte sich für eine ausführliche Unterhaltung über seine lange Karriere als Performer mit Stephen Colbert in einer kürzlichen Episode von The Late Show zusammen.
Derzeit in An Ark im The Shed zu sehen, sprach McKellen über die vielen Facetten seines illustren Werkes, einschließlich der Wiederaufnahme seiner Rollen als Gandalf und Magneto in den kommenden Filmen Der Herr der Ringe und Avengers.
Der Tony Award-Gewinner bemerkte jedoch, dass seine erste Liebe das Live-Theater sei, wo er einige von Shakespeares größten Charakteren wie Hamlet, Macbeth, Iago und Richard III. verkörpert hat, unter anderem.
„Es gibt nichts, das ich mehr genieße als... im Theater zu spielen", sagte er und wies auf die direkte Kommunikation mit dem Publikum hin. „Wir sind im gleichen Raum, im gleichen Raum, und es geschieht etwas. Es gibt ein kollektives Ereignis. Ich spreche, Sie hören zu, Sie lachen, Sie weinen, Sie sind bewegt, Sie sind auf irgendeine Weise angeregt."
Sehen Sie das vollständige Interview, in dem McKellen auch The Ark vorstellt, eine Mixed-Reality-Produktion, die der Darsteller als „außergewöhnlich“ bezeichnet. „Ich weiß nicht, ob [Mixed Reality] die Zukunft ist, aber es ist sicherlich nicht die Vergangenheit."
An Ark, das erste Stück, das für und in Mixed Reality geschaffen wurde, wird derzeit im The Shed gespielt. Geschrieben von Olivier- und Tony-Award-Gewinner Simon Stephens, inszeniert von UK Theatre Award-Gewinnerin Sarah Frankcom und produziert von Mixed-Reality-Pionier Todd Eckert, wird die Produktion in einem exklusiven siebenwöchigen Engagement bis zum 1. März 2026 laufen.
Zur Besetzung gehören Ian McKellen (Film: Der Herr der Ringe, X-Men; Bühne: Richard III, Amadeus), Golda Rosheuvel (Bridgerton), Arinzé Kene (Misty, Get Up, Stand Up!), und Rosie Sheehy (Machinal, Old Vic).
An Ark ist eine lyrische Meditation über die menschliche Existenz, die die Spanne eines Lebens in nur 47 eindringlichen, bewegenden Minuten durchschreitet. Von dem Wunder der Kindheit und der Freude der ersten Liebe bis zu den Komplexitäten des Elternseins und der Unvermeidlichkeit des Todes lädt das Stück das Publikum zu einer zutiefst persönlichen Erkundung dessen ein, was es bedeutet, zu leben, zu trauern und sich zu verbinden.
McKellen ist eine Leuchte der Schauspielkunst, dessen Bühnenkarriere sich über Jahrzehnte erstreckt. Er gewann 1981 einen Tony Award für Amadeus und ist zudem sechsmaliger Olivier-Preisträger. 2027 wird das 60. Jubiläum seines Broadway-Debüts in dem Stück The Promise markieren.
Bildnachweis: Scott Kowalchyk/CBS