Ein Stück anders und doch so nah am Puls der Zeit Stadtspiegel
Der Titel ist Lukrez entliehen. Auf ihn bezieht sich Nico Helminger, wenn er die aus den Fugen geratene heutige Welt ins Visier nimmt. Das Bild des Menschen von seiner Wirklichkeit ist eine fragile Chima%u0308re. In wachsenden Parallelwelten tangieren sich Realita%u0308t und Wunschwelt. Dazwischen bleibt der Mensch - auf der Strecke.
Auf einem Flughafen verliert ein Mann plo%u0308tzlich Orientierung und Erinnerung, bei der Consulting-Firma Van Valen hat sich ein Mitarbeiter durch einen Fenstersprung das Leben genommen, ein Arbeitsloser findet nachts eine fremde Frau vor, in einem Heim wartet eine Pflegebedu%u0308rftige auf ihren Sohn. Ausgehend von kurzen, scheinbar zusammenha%u0308ngenden Szenen, verknu%u0308pfen sich mehrere Handlungsstra%u0308nge zu einem tragi-komischen Gesellschaftsspiel u%u0308ber Identita%u0308t und Lu%u0308ge, Freiheit und Fremdbestimmung, Verdra%u0308ngung und Projektion. Helminger entwickelt einen virtuosen, verru%u0308ckten, fieberhaften Tanz, bei dem die Figuren von einer Realita%u0308t in die na%u0308chste fallen, von einem Ich in das andere.
Mit Zu schwankender Zeit und an schwankendem Ort inszeniert Anne Simon bereits das zweite Stück nach Dow Jones von Nico Helminger, "auteur en résidence 2007" im TNL. Helminger stellt in seinen Texten immer wieder die Frage nach der prekären menschlichen Identität.
Bekannt im In- und Ausland erhielt Nico Helminger sehr viele Preise, seine Stücke wurden auf zahlreichen europäischen Bühnen aufgeführt. Zu schwankender Zeit und an schwankendem Ort feierte seine Uraufführung außerhalb der Grenzen Luxemburgs - ein zu seltenes Glück für einen hiesigen Autor -, bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen 2012. Der krönende Beifall in Deutschland ist auch ein Zeichen dafür, dass die Luxemburger Literatur in den letzten Jahren einen Riesensprung vollbracht hat.
Der Titel ist Lukrez entliehen. Auf ihn bezieht sich Nico Helminger, wenn er die aus den Fugen geratene heutige Welt ins Visier nimmt. Das Bild des Menschen von seiner Wirklichkeit ist eine fragile Chima%u0308re. In wachsenden Parallelwelten tangieren sich Realita%u0308t und Wunschwelt. Dazwischen bleibt der Mensch - auf der Strecke.
Auf einem Flughafen verliert ein Mann plo%u0308tzlich Orientierung und Erinnerung, bei der Consulting-Firma Van Valen hat sich ein Mitarbeiter durch einen Fenstersprung das Leben genommen, ein Arbeitsloser findet nachts eine fremde Frau vor, in einem Heim wartet eine Pflegebedu%u0308rftige auf ihren Sohn. Ausgehend von kurzen, scheinbar zusammenha%u0308ngenden Szenen, verknu%u0308pfen sich mehrere Handlungsstra%u0308nge zu einem tragi-komischen Gesellschaftsspiel u%u0308ber Identita%u0308t und Lu%u0308ge, Freiheit und Fremdbestimmung, Verdra%u0308ngung und Projektion. Helminger entwickelt einen virtuosen, verru%u0308ckten, fieberhaften Tanz, bei dem die Figuren von einer Realita%u0308t in die na%u0308chste fallen, von einem Ich in das andere.
Mit Zu schwankender Zeit und an schwankendem Ort inszeniert Anne Simon bereits das zweite Stück nach Dow Jones von Nico Helminger, "auteur en résidence 2007" im TNL. Helminger stellt in seinen Texten immer wieder die Frage nach der prekären menschlichen Identität.
Bekannt im In- und Ausland erhielt Nico Helminger sehr viele Preise, seine Stücke wurden auf zahlreichen europäischen Bühnen aufgeführt. Zu schwankender Zeit und an schwankendem Ort feierte seine Uraufführung außerhalb der Grenzen Luxemburgs - ein zu seltenes Glück für einen hiesigen Autor -, bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen 2012. Der krönende Beifall in Deutschland ist auch ein Zeichen dafür, dass die Luxemburger Literatur in den letzten Jahren einen Riesensprung vollbracht hat.
Cast and Creative Team for Zu schwankender Zeit und an schwankendem Ort at Théâtre National du Luxembourg (TNL
Regie Anne Simon
Bühne: Anouk Schiltz
Licht: Daniel Sestak
Regieassistenz: Daliah Kentges
Maske: Joël Seiller
Garderobe: Yolande Schmit
Mit:
Nickel Bo%u0308senberg, Yannick Géraud, Ulrich Kuhlmann, Gintare Parulyte, Christiane Rausch, Brigitte Urhausen
Bühne: Anouk Schiltz
Licht: Daniel Sestak
Regieassistenz: Daliah Kentges
Maske: Joël Seiller
Garderobe: Yolande Schmit
Mit:
Nickel Bo%u0308senberg, Yannick Géraud, Ulrich Kuhlmann, Gintare Parulyte, Christiane Rausch, Brigitte Urhausen
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