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Salzburger Landestheater Announces 2021-22 Season BETWEEN WAKING AND DREAMING

36 Produktionen stehen insgesamt auf dem Programm.

Salzburger Landestheater Announces 2021-22 Season BETWEEN WAKING AND DREAMING

Das Salzburger Landestheater blickt mit Hoffnung, Wagemut und Vorfreude auf die nächste Saison und präsentiert schon heute sein Programm für die Spielzeit 2021/2022, das unter dem Motto "Zwischen Wachen und Träumen" steht.

"Theatermenschen sind Berufsoptimist*innen", so Intendant Carl Philip von Maldeghem, "und als solche stellen wir einen Spielplan vor, der von kreativen Möglichkeiten und einem Spielbetrieb aller Sparten ausgeht." 36 Produktionen stehen insgesamt auf dem Programm, das sich aus vielen Neuinszenierungen und auch einigen Produktionen der aktuellen Spielzeit zusammensetzt, die dem Publikum aufgrund des Lockdowns noch nicht oft genug präsentiert werden konnten.

Oper in vielen Facetten Die Sparte Oper spannt einen Bogen von Opernthriller bis Märchenoper und wird mit "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss eröffnet. Große Oper verspricht "Macbeth": Guiseppe Verdis Meisterwerk rund um Machtgier, Ehrgeiz und Verrat kommt in der Inszenierung von Amélie Niermeyer in der archaischen Kulisse der Felsenreitschule zur Aufführung. Die künstlerische Achse zwischen der New York City Opera und dem Salzburger Landestheater wird mit der zeitgenössischen Oper "Angels in America" von Peter Eötvös erneuert, die ein in Amerika angesiedeltes Sittengemälde entwirft. Ins Magische und Märchenhafte entführen zwei Opernwerke, die aus der aktuellen Saison erhalten bleiben: Wolfgang Amadeus Mozarts "Zauberflöte" und Alma Deutschers "Cinderella", die auch das sehr junge Publikum in einer eigenen Kinderfassung verzaubern wird.

Eine besondere Stellung im Opernspielplan nimmt außerdem Georges Bizets "Carmen" ein. Denn passend zu den ungewöhnlichen Schauplätzen und Figuren inszeniert Jacopo Spirei die Oper in einem Circuszelt. Parallel dazu beginnt im Salzburger Landestheater die fünfmonatige Schließzeit, in der die Sanierung des Balkons, der Bestuhlung und der Bühnentechnik vorgenommen wird. Neben "Carmen" werden im Mai und Juni 2022 noch drei weitere Produktionen in der Manege des Theaterzelts zu erleben sein. Details zur neuen Spielstätte werden demnächst bekanntgegeben.

Das Genre Musical hat mittlerweile einen festen Platz im Spielplan des Salzburger Landestheaters. Die Spielzeit 2021/2022 bringt zum einen die sehnlichst erwartete österreichische Premiere von "Der Schuh des Manitu" in Kooperation mit Stage Entertainment und dem Deutschen Theater München sowie ein Wiedersehen mit Dr. Frank'n'Furter aus "The Rocky Horror Show". Zum anderen kehrt mit "The Sound of Music" ein Erfolgsmusical auf die Landestheater-Bühne zurück. Im Theaterzelt wird John Kanders MusicalKlassikers "Cabaret" lebendig.

Neuentdeckungen, Erst- und Uraufführungen sowie Komödien hält das Schauspiel bereit. Eine Eigenentwicklung wird in der Uraufführung "Familienabend" präsentiert: Dabei setzen sich Ensemblemitglieder mit dem Kosmos Familie auseinander und heißen jeden Abend eine andere bekannte Persönlichkeit auf der Bühne willkommen, die persönliche, unterhaltsame und ungeahnte Einblicke in ihr Familienleben gewährt.

Mit dem Sturm-und-Drang-Stück "Der neue Menoza" gibt Burgschauspielerin Dörte Lyssewski ihr Regiedebüt am Salzburger Landestheater. Publikumsliebling und Großmeister des Humors Michael Niavarani steuert eine Uraufführung mit dem Titel "Voll verschleiert" bei, die er auch selbst inszeniert. Internationale und österreichische Perspektiven ergänzen sich gewinnbringend: Die israelischen Regisseurinnen Ronnie Brodetzky und Dedi Baron inszenieren je eine Uraufführung und eine Europäische Erstaufführung, Thomas Arzts "Anschläge von nächster Woche" kommt zur österreichischen Erstaufführung und im Theaterzelt wird Ödön von Horváths Volksstück "Kasimir und Karoline" erzählt.

Neben dem Schicksal von Tolstois "Anna Karenina" widmet Ballettchef Reginaldo Oliveira auch der dänischen Malerin Lili Elbe eine eigene Kreation. In "Lili, the Danish Girl" setzt er sich am Beispiel einer historischen Persönlichkeit mit der Frage auseinander, was es bedeutet, wenn Körpergefühl und äußere Gestalt nicht in Einklang zu bringen sind. Die Vielschichtigkeit von Bewegungssprachen wird der Abend "3 x Chopin" veranschaulichen, wenn drei junge internationale Choreograph*innen ihre Phantasie und Assoziationskraft zur Musik und Person Frédéric Chopins entfalten. Die Hommage an den argentinischen Nationaltanz "Tanto...Tango!" bleibt auch in der neuen Spielzeit auf dem Programm.

Als neue Leiterin der Sparte Junges Land wird Anna Lukasser-Weitlaner zukünftig das Programmangebot für Kinder und Jugendliche prägen. Die Abenteuer von "Heidi" stehen in der nächsten Spielzeit neben jenen des kleinen Mäuschens, das wachsam und gewieft die Gunst des "Grüffelo" gewinnt, und jenen von "Peter Pan", der im Theaterzelt durch die Lüfte schweben wird. "Das Tagebuch der Anne Frank" kommt als Monolog auf die Bühne. Das Gefühlschaos der ersten Liebe zeigt "Die Mitte der Welt" von Andreas Steinhöfel. Zwischenbilanz der Spielzeit 2020/2021 Ein Großteil der aktuellen Spielzeit war von der Absage der Aufführungen mit Publikum bestimmt. Dennoch konnten von Mitte August bis 2. November 2020 zehn verschiedene Produktionen in 62 Vorstellungen angeboten und unter Berücksichtigung eines umfangreichen Präventionskonzeptes und eines deutlich reduzierten Platzangebots eine Auslastung von über 80 Prozent erreicht werden. Die Ende Jänner etablierte Streaming-Plattform mit sechs Premieren sowie Archivproduktionen ist ebenso gut angenommen worden wie die Kooperationen mit den Salzburger Nachrichten ("Cinderella") und dem ORF ("Heldenplatz")

Check out the full lineup at https://www.salzburger-landestheater.at/.


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