BWW Interviews: Michael Heller

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In Paderborn geboren, machte Michael schon früh Erfahrungen auf der Bühne und sammelte mehrere nationale und internationale Titel als Tänzer und Choreograph in Tanz- und Rope Skipping-Formationen (Artistisches Seilspringen). Er studierte von 2006-2010 an der Folkwang Hochschule Essen im Studiengang Musical die Fächer Schauspiel, Gesang und Tanz. Im Rahmen seiner Ausbildung spielte er in Produktionen wie „Pinkelstadt“ und „Rent“. Es folgten Engagements wie zum Beispiel 2008 für die Weihnachtsrevue „Last Christmas“ im Capitol Theater Düsseldorf sowie 2009 als A-Rab in „West Side Story“ und Hans in „Into the Woods“ im Theater Hagen. 2009 folgten das erste Ensuite-Engangement in Köln bei "Hairspray" als Cover Link Larkin und direkt im Anschluss spielte Michael auf der Deutschland Tour von "Grease" die Rollen Doody und Danny. Michael steht momentan zeitgleich zu seinem Engangement als Alfred in "Tanz der Vampire" auch in der Rolle des Mereb in "Aida" an der Oper in Chemnitz auf der Bühne. 

Ich treffe Michael im wunderschönen Foyer des zweiten Ranges im Theater des Westens, vor seiner Vorstellung als Alfred in "Tanz der Vampire". Wir reden über seine bisherige Arbeit, das Rope Skipping, die Begegnung mit einem Fernseh Star, einer fast verpassten Vorstellung und Wunschprojekte. Michael Heller ist charmant und offen und liefert damit die perfekten Komponenten für ein angenehmes Gespräch.

Das Theater des Westens ist ein Haus mit langer Tradition. Große Künstler sind hier aufgetreten. Maria Callas sang hier unter Herbert von Karajan die "Lucia di Lammermoor".

Michael Heller: Ja es ist schon eine große Ehre in diesem Haus spielen zu dürfen. Wenn man überlegt Maria Callas! Das war in meinem Studium für mich ganz ganz weit weg. Da habe ich überhaupt nicht mit gerechnet, dass ich mal auf der gleichen Bühne stehen würde wie die Callas. Das Haus ist einfach wunderschön - vom Foyer bis über die Bühne. Ich fühl mich sehr wohl hier. 

Steve Barton, der große Original von Krolock, der die Rolle kreiert und geprägt hat, hat hier am Theater des Westens unter Helmut Baumann "Company" von Sondheim gespielt. Wie hast du dich der Rolle des Alfreds in "Tanz der Vampire" genährt? Du kanntest das Stück sicher vorher?

MH: Ich habe "Tanz der Vampire" vor Jahren in Stuttgart gesehen und ich war 15 oder 16, vielleicht sogar noch jünger. Allerdings muss ich sagen, dass ich da noch nicht im Musicalfieber war und hab daher auch nicht gewusst wer da auf der Bühne stand. Das war für mich sekundär. Ich wollte einfach eine tolle Show sehen und überzeugt werden von den Leuten und den Charakteren. Ich fand es großartig! Ich kann mich noch an die Vampire im Publikum erinnern und das es ganz schön scary und spooky war. Wer da genau auf der Bühne gestanden hat.. Ich glaube es war Kevin Tarte als Graf, der erste Krolock in Stuttgart. Ich hab einen sehr guten Eindruck von der Show bekommen damals und war natürlich, als ich die Rolle bekommen habe, hellauf begeistert die Show zu spielen. Alfred ist ein super Part. Man ist von Anfang bis Ende auf der Bühne, man spielt mit jedem in verschiedenen Szenen. Eine echte Herausforderung, sowohl stimmlich wie auch schauspielerisch. Ich habe mich sehr gut auf die Produktion vorbereitet. Natürlich habe ich in Zeiten von youtube auch im Internet geschaut, wie, wer, was gespielt hat um auch mal Vergleiche zu ziehen und auch Ideen und Input zu bekommen. Man erfindet so eine Rolle natürlich nicht komplett neu. Alfred wurde ja über Jahre von verschiedenen Kollegen gespielt und im Musical gibt es auch gewisse Vorgaben, an die man sich fest halten muss. Seinen eigenen Stil zu finden, um dann seine eigene Persönlichkeit in die Vorlage mit reinzubringen, ist eine Herausforderung. Es gibt ein paar Momente, in denen ich auch mal mehr Michael durchscheinen lassen konnte und nicht nur den festgelegten Alfred, den Airs Sas und andere Kollegen vor mir verkörpert haben. 

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