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Rezension: ROSIE, Adelphi Theatre

Die Geschichte von Rosie Boote kommt auf die Bühne.

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Rezension: ROSIE, Adelphi Theatre

Rosie kommt für ein einmaliges Bühnenkonzert mit großen Versprechungen ins Adelphi Theatre. Beschrieben als eine ‘mitreißende Geschichte von Leidenschaft, Skandal und mutiger Entschlossenheit’, hat der Soundtrack bereits mehrere internationale Auszeichnungen erhalten. Doch obwohl viele der Lieder angenehm sind und die Besetzung stimmlich überzeugt, fällt die Geschichte letztlich ein wenig flach aus.

Wie der Name schon andeutet, folgt das Stück Rosie, einem jungen irischen Mädchen, das in einem Kloster aufgewachsen ist und davon träumt, ein West End-Star zu werden und sich zu verlieben. Glücklicherweise sind diese Träume für Rosie nicht schwer zu verwirklichen, dank einer eindimensionalen Handlung, die kaum Raum für jegliche Schwierigkeit lässt. Probleme, von einem Raubüberfall bei ihrer Ankunft in London bis hin zu einer lästigen zukünftigen Stiefmutter, werden gelöst, kaum dass sie aufgetaucht sind, sodass das Publikum immer weiß, was als Nächstes passieren wird.

Das Ergebnis ist ein Buch, das sich allzu formelhaft anfühlt, und eine Produktion, die Mühe hat, jegliche Spannung aufrechtzuerhalten. Auch die Charakterentwicklung leidet darunter; Rosie wird zu einer Figur, der Dinge widerfahren, anstatt jemandem, der entschlossen nach dem strebt, was sie will. Obwohl alle auf der Bühne begeisterte und ehrliche Darbietungen liefern, gibt es oft nicht genug Substanz im Skript, mit der sie arbeiten können.

Was sich derzeit wie eine fantastische Märchenromanze anfühlt, könnte durchaus mehr Biss vertragen, insbesondere wenn man bedenkt, dass sie von wahren Begebenheiten inspiriert ist und die echte Rosie wohl einen weniger geradlinigen Weg zum Erfolg und Glück hatte. 

Die Partitur, die an traditionelles Musicaltheater erinnert, war entsprechend prachtvoll und erlaubte sowohl dem Orchester auf der Bühne als auch den Darstellern, bemerkenswertes Können zu zeigen - obwohl es schön gewesen wäre, wenn die Liedtexte die Geschichte vorangetrieben hätten, anstatt eine Botschaft zu wiederholen, die wir bereits in der vorherigen Szene gehört hatten. 

Alles in allem fühlt es sich dennoch so an, dass Rosie noch eine Zukunft hat. Die Einführung größerer (oder langfristigerer) dramatischer Stakes würde helfen, die Geschichte dorthin zu bringen, wo sie sein muss, damit die Geschichte so gewagt ist wie die Partitur, die sie begleitet. 

Foto-Credit: Danny Kaan

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