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Die Besetzung für Broadway's Downstate nimmt Gestalt an. Laut Chicago Tribune werden Francis Guinan und K. Todd Freeman in der kommenden Produktion des Stücks von Bruce Norris mitwirken, welche diesen Herbst im Booth Theatre in einer begrenzten Spielzeit aufgeführt wird.
Die Produktion wird von Joe Mantello inszeniert, der zuletzt Broadway's Death of a Salesman leitete, und von Scott Rudin produziert. Laut Tribune wird die Broadway-Inszenierung eine eigenständige Produktion sein, getrennt von der Version, die 2018 bei der Steppenwolf Theatre Company zu sehen war. Weitere Besetzungsmitglieder wurden noch nicht bekannt gegeben.
Guinan und Freeman sind beide langjährige Ensemblemitglieder von Steppenwolf. Das Leuchtschild am Booth Theatre ist bereits für das Stück erleuchtet, auch wenn eine offizielle Ankündigung noch aussteht.
Downstate hatte seine Premiere 2018 bei Steppenwolf unter der Regie der Tony Award-Gewinnerin Pam MacKinnon, bevor es 2022 seine New Yorker Premiere bei Playwrights Horizons feierte. Lesen Sie die Rezensionen aus Chicago und aus New York.
Downstate handelt von einer registrierten Adresse in Downstate Illinois, wo vier wegen Sexualverbrechen verurteilte Männer ein gemeinsames Zuhause teilen und ihre Tage nach der Haft verbingen. Das Publikum erlebt einen einzigen Tag in diesem Heim, in dem Fred, Dee, Gio und Felix eng zusammenleben: vier zufällige Leben, die durch nur eine erschütternde Gemeinsamkeit in einem Raum vereint wurden. Alle wurden aus ihren jeweiligen Strafen entlassen in das dauerhafte Gefängnis eines exkommunizierten Daseins.
An diesem Sommertag trifft der ältere, behinderte Fred auf einen Besucher, der ebenfalls in einem Halbleben gefangen ist: Andy, ein Gefangener des Traumas, das Fred ihm als Kind zugefügt hat. Als Andy auftaucht, um sich seinem Kindheitsmissbraucher zu stellen, wird es schwer, die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Vergeltung zu erkennen. Downstate verweigert cathartische Reaktionen und übereilte Moralismen – und problematisiert geschickt sowohl das Verlangen nach rechtschaffener Rache als auch unangebrachte Vergebung. Die Atmosphäre des Stücks und seine weitreichenden Konnotationen öffnen größere Fragen über die Risiken eines Diskurses, der von Dogmatismus auf beiden Seiten des politischen Spektrums geprägt ist.