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Im letzten Jahr kehrte der Stranger Things-Star Sadie Sink mit einer Hauptrolle in Kimberly Belflower's vielgelobtem Stück "John Proctor is the Villain" auf die Bühne zurück. Neben ihrer laufenden Teilnahme an Filmprojekten schloss sie kürzlich ihre Londoner Aufführungen in "Romeo und Julia" ab und teilte in einem neuen Interview ihre Gedanken zur Theateretikette.
In einem Porträt für Nylon kommentierte die Tony-nominierte die Handynutzung, die sie unmittelbar nach dem Ende der Vorstellungen bei den Zuschauern beobachtete. “Die Lichter gehen aus, und dann sehe ich all diese Gesichter im Publikum, weil alle ihr Handy einschalten,” sagte die Darstellerin. “Ich denke mir: 'Leute, gebt es eine Minute. Nehmt es für einen Moment in euch auf!’” Sink fuhr fort: “Ich bin voller Wut, wenn ich, wie dre iPhones im Publikum sehe.”
Die 2026 Tony-Gewinnerin Lesley Manville hat ebenfalls offen über die Handynutzung gesprochen, insbesondere bei Broadway-Publikum. "Hier wollen sie am Ende unbedingt ihre Handys herausnehmen und Fotos von dir beim Vorhangabschied machen," sagte sie in einem Gespräch mit Stephen Colbert in einer 2025-Darbietung in der Late Show und fügte hinzu: "Kann etwas in unserer Seele leben?"
Ebenfalls in dem Nylon-Stück sprach Sink über die komplizierte Natur von Theaterbootlegs und die Bedeutung von Theaterzugänglichkeit im Allgemeinen. “Diese Bootlegs haben mich geprägt und so sehr inspiriert. Deshalb müssen wir das Theater sehr zugänglich machen, damit jeder hineingehen und es sehen kann, aber auch Menschen aus aller Welt. Das war für mich in Texas nicht zugänglich, also verstehe ich das, aber wartet auf die professionelle Aufnahme.” Schaut euch das gesamte Porträt auf Nylon an.
Im Jahr 2025 erhielt Sadie Sink eine Tony Award-Nominierung als Beste Schauspielerin in einem Theaterstück für ihre Darbietung in “John Proctor Is The Villain,” wodurch sie die zweitjüngste Frau wurde, die jemals in dieser Kategorie nominiert wurde. Zuletzt gab sie ihr West End-Debüt als Julia in Robert Icke’s gefeierter Wiederaufnahme von “Romeo & Julia” im Harold Pinter Theater in London, an der Seite von Noah Jupe. Als Nächstes wird sie ins Marvel Cinematic Universe in “Spider-Man: Brand New Day” eintreten und wird auch als Executive Producer an der Filmadaption von “John Proctor Is The Villain" für Universal arbeiten.
Sink erlangte erstmals weltweite Anerkennung als Max Mayfield in der Netflix-Hitserie “Stranger Things”, wo sie 2017 zum Cast stieß. Zu ihren Filmcredits gehört eine von der Kritik gelobte Darbietung an der Seite von Brendan Fraser in Darren Aronofsky’s “The Whale,” für die sie eine Nominierung für den Critics Choice Award erhielt. Zu ihren weiteren Werken gehören “Fear Street,” “The Glass Castle” und “Chuck.” Ihre Karriere begann sie am Broadway in der Wiederaufnahme von “Annie” im Jahr 2013 und trat später an der Seite von Helen Mirren in der Tony-nominierten Produktion von “The Audience” auf.