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Nach einer Aufführung im Theatre503 wird Good For Her! Will Power in The Other Palace für eine heiß erwartete Rückkehr nach London kommen. Dieses scharfsinnige, subversive Solo-Stück der aufstrebenden Autorin und Performerin Mollie Semple (Dumping, Cockpit Theatre; Persephone, Brighton Fringe) ist ein düster-komischer Schlag in die Magengrube über Ehrgeiz, Weiblichkeit und das Desaster, ein Leben nach den Bedingungen anderer aufzubauen.
Durch den Einsatz von Multimedia, um die Lücke zwischen kuratierten Instagram-Welten und der Realität auf der Bühne zu überbrücken, dreht Good For Her! die stille Panik der Vergleichskultur völlig um. Das Publikum folgt Iris, während sie zwischen Ehrgeiz, Neid und der anstrengenden Vorstellung, "alles im Griff zu haben", hin- und herschwingt, während sie sich um ihre narzisstische Mutter kümmert, deren Gesundheit sich verschlechtert. Als das zwanghafte Doomscrolling und eine obsessive Fixierung auf eine ehemalige Mitschülerin, die es anscheinend "geschafft" hat, die Oberhand gewinnen, beginnt sich ihre Realität in Echtzeit zu verzerren und neu zu schreiben - und baut auf eine Konfrontation zu, der sie nicht mehr ausweichen kann. Mit einer 'festgefahrenen' Schauspielkarriere konfrontiert, bleibt Iris die Frage zu stellen, die viele Frauen gelernt haben zu verdrängen: Wie viel von sich selbst muss man opfern, nur um einen Platz am Tisch zu bekommen?
Unter der Regie von Kayla Stokes (See If It Sticks, Battersea Arts Centre; OSCAR at the Crown, The Neon Coven) zieht Good For Her! das Publikum in eine Welt, in der digitales Leben, Erinnerungen und innerer Monolog kollidieren. Die Produktion erforscht den Druck, der auf Frauen lastet, sich ständig selbst zu verbessern, zu präsentieren und zu konkurrieren. Stimmen, die während der Produktion zu hören sind, umfassen Jaquetta May (The Killing Kind, Paramount+; Ridley, ITV) als Iris' Mutter, neben SNL UK-Star Al Nash, Zoe Maltby (Tomorrow and Tomorrow and Tomorrow, BBC Radio 4), Viral-Sensation Jordan Stratton und Sam Morris.
Autorin, Performerin und Produzentin Mollie Semple kommentiert: „Dieses Stück entstand aus zwei Dingen: Das erste war das Bedürfnis, mich sowohl als Autorin als auch als Schauspielerin herauszufordern, indem ich eine zutiefst fehlerhafte Figur erschaffe, mit der das Publikum dennoch sympathisieren kann. Das zweite war, dass ich wollte, dass diese Figur eine externalisierte Verkörperung der hässlichsten Gefühle ist, die wir über uns selbst haben können. Iris bin nicht ich, ihr Leben ist nicht wie meins - meine echte Mutter ist fantastisch - sie ist eine viel gequältere Seele als ich, aber ich weiß, dass viele Leute ein kleines Stück von sich selbst in ihr erkennen werden."
Die Aufführungen laufen von Dienstag, den 21. bis Sonntag, den 26. Juli 2026.