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Ein neues Video vom Royal Opera House bietet einen Einblick in die Benesh Bewegungsnotierung, das Schriftensystem, das vom Royal Ballet verwendet wird, um Choreografien aufzuzeichnen und zu rekonstruieren. In dem Clip erklären der Senior Benesh Choreologist und Assistenz Répétiteur Gregory Mislin sowie der Benesh Choreologist Daniel Kraus, wie das Notationssystem in der Praxis funktioniert, wobei sie die Wiederaufführung von DANSES CONCERTANTES, einem der Einakter von Kenneth MacMillan, als praktisches Beispiel verwenden.
Die Benesh Bewegungsnotierung wurde von Rudolf und Joan Benesh entwickelt und erstmals 1956 veröffentlicht. Das System nutzt eine Fünf-Linien-Notation, wobei jede Linie einen anderen Körperteil vom Kopf bis zu den Füßen repräsentiert, und Symbole platziert werden, um die Position und Bewegung jeder Extremität anzuzeigen. Die Partitur wird von links nach rechts gelesen und mit der musikalischen Begleitung synchronisiert, was sie besonders gut für Ballett und andere Tanzformen eignet, die mit Musik untermalt sind.
Das Notationssystem wird am häufigsten zur Aufzeichnung und Wiederaufführung von Tanzwerken verwendet, und das Royal Ballet beschäftigt engagierte Choreologen, deren Aufgabe es ist, Produktionen in dieser schriftlichen Form zu dokumentieren und diese Partituren zu nutzen, um Werke für neue Besetzungen und Spielzeiten zu rekonstruieren. Das Video veranschaulicht, wie die Partitur eines Choreologen während des Probenprozesses als primäre Referenz dient.
Das Royal Opera House ist aktiv darin, Bildungsinhalte und Einblicke hinter die Kulissen neben seinem Performance-Programm zu teilen. Neueste Berichterstattung auf BroadwayWorld beinhaltete die Ankündigung von SO ARE WE, einem Doppelkonzert, das die ersten Royal Ballet Aufführungen von Werken des Choreografenduos Sol León und Paul Lightfoot markiert.